Engagement fĂŒr eine liberale Schweiz
Zentrale Rollen und Funktionen
Zentral fĂŒr die Umsetzung von politischen Anliegen waren die Rollen als gewĂ€hlter National- und spĂ€ter StĂ€nderat. Die Aufgaben in den Parlamentskommissionen (siehe Kasten) und innerhalb der Fraktion waren dafĂŒr entscheidend.2003 wurde ich von der Fraktion als Vize-FraktionsprĂ€sident gewĂ€hlt und hatte wĂ€hrend der Bundesratswahlen 2003 das PrĂ€sidium a.i. inne, da der damalige Fraktionschef Fulvio Pelli aufgrund seiner Bundesratskandidatur in den Ausstand trat. Ich amtete danach von 2004-2008 als FraktionsprĂ€sident. AnlĂ€sslich meiner Wahl in den StĂ€nderat gab ich dieses Amt ab und ĂŒbernahm die Rolle des Gruppenchefs der FDP-Gruppe im StĂ€nderat.
Liberale Gesellschafts- und Wissenschaftspolitik
Schon vor den Aufgaben als gewĂ€hlter Parlamentarier setzte ich mich auf verschiedenen Ebenen fĂŒr liberale PolitikansĂ€tze ein: so zum Beispiel als PrĂ€sident des Nein-Komitees, das erfolgreich die Initiative «Recht auf Leben» bekĂ€mpfte (restriktive Regelung des Schwangerschaftsabbruches, 1985).
Liberale Lösungen blieben mir ein Anliegen, wie bei der Regelung der Gentechnik in der Medizin, der Stammzellforschung, spĂ€ter bei der PrĂ€implantationsdiagnostik oder auch bei der EinfĂŒhrung der registrierten Partnerschaft und bei grundsĂ€tzlichen Fragen der Gesellschaft wie beim Erbrecht. Da gelang auf Grund meiner Motion eine Reform des hundertjĂ€hrigen Erbrechtes, die nun per 2023 in Kraft getreten ist.
Liberale Drogenpolitik
Schon lange setze ich mich fĂŒr eine liberale Substanz -und Drogenpolitik ein, insbesondere ĂŒber die AG Drogenpolitik der Bundesratsparteien (SP, CVP, FDP), deren Vorsitz ich innehatte und die mithalf, die 4-SĂ€ulen-Strategie mehrheitsfĂ€hig zu machen.
Neben dem Engagement bei verschiedenen bundespolitischen Drogenvorlagen und bei der (knapp gescheiterten) Revision des BetĂ€ubungsmittelgesetzes (2003) setzte ich mich fĂŒr grundsĂ€tzliche Anliegen der PrĂ€vention (und den Entwurf zu einem PrĂ€ventionsgesetz) ein. Einen Erfolg verzeichnete auch das von mir eingebrachte Passivrauchgesetz. Rauchfreie öffentliche RĂ€ume sind ein liberales Anliegen, da ja meine Freiheit dort aufhört, wo die SchĂ€digung eines anderen beginnt.
Liberale Gesundheitspolitik
In den verschiedenen Vorlagen der Revision der Krankenversicherung, insbesondere auch bei der neuen Spitalfinanzierung (2012) habe ich mich fĂŒr eine VerstĂ€rkung der Anreize zu Effizienz und wettbewerblicher Reform eingesetzt. Das schloss Themen ein wie: Fallpauschalen und ein transparenter Spitalmarkt, Unterbindung von kantonalen Quersubventionierungen, stringente QualitĂ€tskontrollsysteme, einheitliche Finanzierung ambulant/stationĂ€r.
Zudem habe ich die Initiative zu einer Gesundheitsverfassung ergriffen, die einen neuen Verfassungsartikel vorgesehen hĂ€tte mit einer radikalen Reform des Gesundheitswesens: stĂ€rkere Anreize zur wettbewerblichen Reform und gleichzeitige StĂ€rkung der Rolle des Staates als Regulator (und nicht primĂ€r als Erbringer von Leistungen) – leider erfolglos. Umgekehrt gab es Erfolge bei diversen Sachthemen, z.B. beim Transplantationsgesetz.













